Die erste Saison von Johan Bakayoko bei RB Leipzig verlief nicht wie erhofft. Dennoch planen die Sachsen laut einem Bericht des kicker weiterhin fest mit dem belgischen Flügelspieler – und setzen auf einen deutlichen Leistungssprung in der kommenden Spielzeit.
Der 23-Jährige war im Sommer 2025 für 18 Millionen Euro von der PSV Eindhoven nach Leipzig gewechselt und sollte sofort weiterhelfen. Zwar deutete Bakayoko sein Potenzial früh an, nachhaltig durchsetzen konnte er sich allerdings nicht.
Diomande wurde zum großen Konkurrenzfaktor
Dabei begann die Zeit in Leipzig durchaus vielversprechend. Bereits an den Spieltagen drei und fünf erzielte Bakayoko jeweils das entscheidende Tor bei den Auswärtssiegen in Mainz und Wolfsburg. Auch im DFB-Pokal gegen Energie Cottbus wusste der Belgier zu überzeugen.
Im weiteren Saisonverlauf verlor der Offensivspieler allerdings zunehmend seinen Rhythmus. Muskuläre Probleme bremsten ihn Ende 2025 zusätzlich aus.
Ein weiterer wichtiger Faktor: der starke Aufstieg von Yan Diomande. Der erst 19-jährige Ivorer entwickelte sich auf dem rechten Flügel schnell zum Shootingstar und verdrängte Bakayoko zunehmend aus der Startelf.
Von insgesamt 38 Pflichtspielen absolvierte der Belgier zwar 22, stand jedoch lediglich neunmal von Beginn an auf dem Platz.
RB glaubt weiter an Bakayokos Qualität
Intern soll Leipzig dennoch weiterhin von den Qualitäten des Linksfußes überzeugt sein. Laut kicker gibt es aktuell keinerlei Bestrebungen, den Offensivspieler wieder abzugeben.
Vielmehr soll Bakayoko einen zweiten Anlauf nehmen und sich langfristig als feste Größe etablieren. Die Verantwortlichen trauen dem bulligen Flügelspieler weiterhin zu, an guten Tagen den Unterschied auszumachen.
Besonders seine Dynamik im Eins-gegen-eins sowie seine typischen Bewegungen von rechts nach innen gelten weiterhin als große Stärken des Belgiers. Auch deshalb bleibt der Plan bestehen, künftig sowohl mit Bakayoko als auch mit Diomande flexibel auf den Flügeln arbeiten zu können.