Johan Bakayoko kommt nach seinen Verletzungsproblemen an der Wade bei RB Leipzig noch nicht richtig in Fahrt. Der 22-jährige Rechtsaußen wartet nach seiner Rückkehr weiterhin auf den Durchbruch und blieb auch bei seinen jüngsten Jokereinsätzen ohne größere Akzente.
Beim 0:1 gegen den VfB Stuttgart wurde der Belgier in der 71. Minute für Antonio Nusa eingewechselt, konnte dem Leipziger Offensivspiel jedoch keine entscheidenden Impulse geben. Auffälligste Szene des Flügelspielers war letztlich ein missglückter Einwurf.
Trainer Ole Werner sieht die Gründe vor allem im fehlenden Rhythmus. „Er war lange raus und ich glaube, es ist ihm anzumerken, dass er immer noch nach seinem Rhythmus sucht“, erklärte der Coach. Nach mehreren Pausen sei es für einen Spieler normal, wieder Zeit zu benötigen, um zur Bestform zurückzufinden.
Konkurrenz auf den Außenbahnen
Der Klub will Bakayoko daher weiterhin behutsam aufbauen. „Trotzdem ist es auch an uns, ihn durch Trainingseinheiten und Einsätze wieder dahin zu führen, wo er am Beginn der Saison war“, sagte Werner.
Für den Sommer-Neuzugang, der 2025 für 18 Millionen Euro von der PSV Eindhoven nach Leipzig wechselte, ist die Situation zusätzlich schwierig. Auf den Außenbahnen sind aktuell Yan Diomande und Antonio Nusa gesetzt, wodurch sich die Einsatzzeiten für Bakayoko momentan in Grenzen halten. Dennoch betonte Werner: „Er hat alle Unterstützung und wir sind überzeugt von ihm und der Art und Weise, wie wir zusammenarbeiten.“