Johan Djourou
1. Bundesliga
Wechsel in die Schweiz vorstellbar

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Auch für Johan Djourou stand heute wieder ein Training an, diesmal allerdings beim U21-Team des Hamburger SV. Der Verein hat den aus dem Profikader gestrichenen Akteuren – neben dem Schweizer gehören auch Ashton Götz und Nabil Bahoui nicht mehr zur ersten Mannschaft – angeboten, bis Ende dieser Spielzeit entweder mit dem Regionalligateam oder einem Privatcoach weiterzuarbeiten.

Über seine Suspendierung äußert sich Djourou unterdessen recht besonnen, wäscht keinerlei schmutzige Wäsche. "Der Verein hat so entschieden und ich habe diesen Entscheid zu akzeptieren", erklärt der 30-Jährige im Gespräch mit der "Blick", "wenn der Verein mich braucht, dann bin ich sofort wieder für ihn da". Des Weiteren beteuert er, in den beinahe vier Jahren in der Hansestadt eine große Identifikation mit Klub und Region aufgebaut zu haben. An der Verbundenheit habe sich nichts geändert, auch wenn "das Ganze nicht spurlos an mir vorbeigeht".

Dessen ungeachtet scheint eine Weiterarbeit über Sommer hinaus – dann endet sein Kontrakt beim HSV – in Anbetracht der Vorkommnisse dieser Saison kaum vorstellbar. Ein Engagement in der schweizerischen Liga dagegen schon, wie Djourou auf Nachfrage bestätigt: "Ja klar. Die Schweiz ist meine Heimat." Dort stand der Nationalspieler in seiner Zeit als Profi noch nie bei einem Klub unter Vertrag.