Johan Manzambi
SC Freiburg
Manzambi lässt Freiburg-Zu­kunft offen

Robin Meise

Die Zukunft von Johan Manzambi beim SC Freiburg scheint trotz langfristigen Vertrags nicht vollständig geklärt zu sein. Nach der 0:3-Niederlage im Europa-League-Finale gegen Aston Villa ließ der 20-jährige Offensivspieler offen, ob er auch in der kommenden Saison weiterhin für die Breisgauer auflaufen wird.

Auf die Frage, ob es sein letztes Spiel für Freiburg gewesen sei, antwortete Manzambi laut einem BILD-Bericht: „Ich weiß es ehrlich nicht, mein Vertrag geht bis 2030. Mal schauen. Jetzt muss ich mich erst mal auf die WM vorbereiten. Dann schaue ich, wie es für mich weitergeht.“

Durchbruchssaison weckt Begehrlichkeiten


Dem Schweizer Nationalspieler gelang in der abgelaufenen Saison sein endgültiger Durchbruch, womit er zu den prägenden Figuren im Freiburger Offensivspiel gehörte. Mit Robustheit, Dynamik und Torgefahr entwickelte sich Manzambi zu einem der auffälligsten Spieler der Europa League.

Insgesamt absolvierte der offensive Mittelfeldspieler 47 Pflichtspiele, in denen er sieben Tore und neun Vorlagen markierte, und wurde von der UEFA sogar zur Entdeckung der Europa-League-Saison gewählt. Entsprechend überrascht es nicht, dass inzwischen auch größere Klubs auf den 20-Jährigen aufmerksam geworden sein sollen.

WM könnte Marktwert weiter steigern


Zusätzliche Aufmerksamkeit dürfte Manzambi nun bei der Weltmeisterschaft erhalten. Für die Schweiz gehört der Freiburger fest zum Kader und kam zuletzt regelmäßig zum Einsatz.

Die WM könnte damit auch sportlich und finanziell zum nächsten wichtigen Schritt werden. Laut Transfermarkt wird Manzambi inzwischen mit einem Marktwert von 35 Millionen Euro geführt – vor rund einem Jahr lag dieser noch deutlich niedriger.