Jonas Wind
VfL Wolfsburg
Nach Comeback: Wind vor größerer Rolle unter Hecking

Thorben Lorenzen

Beim VfL Wolfsburg winkt Jonas Wind unter Neu-Trainer Dieter Hecking wieder eine größere Rolle. Der 27-jährige Stürmer hat sich nach überstandener Muskelverletzung im Oberschenkel zurückgemeldet und feierte beim 1:1 gegen die TSG Hoffenheim am vergangenen Spieltag sein Comeback.

Hecking zeigte sich auf der Pressekonferenz vor dem Duell mit dem SV Werder Bremen (Samstag, 15:30 Uhr) angetan vom Angreifer. „Wenn in der Vergangenheit Tore gefallen sind, war Jonas Wind oft beteiligt. Er weiß, wo das Tor steht. Ich bin wirklich jemand, der die Spielweise von Jonas mag“, erklärte der Coach und betonte zugleich die positive Entwicklung im Training: Wind bringe Spielfreude mit und treffe in den Einheiten regelmäßig.

Startelf-Comeback möglich


Nach rund dreimonatiger Pause scheint der Däne nun wieder näher an der Startelf zu sein. „Ich glaube, dass er so weit wäre, ihn auch wieder von Anfang an zu bringen“, so Hecking, der jedoch offenließ, ob es bereits am Wochenende so weit ist. Entscheidend sei, dass Wind im Training weiter zeige, „dass er startklar ist“.

Auch eine Aufgabenteilung im Angriff ist für den Trainer denkbar. Neben Wind steht mit Dženan Pejčinović eine weitere Option bereit, der in dieser Saison schon auf sich aufmerksam machen konnte. Hecking verfolgt nun die Idee, beide situativ einzusetzen, um unterschiedliche Impulse im Spielverlauf zu erzeugen. „Ich kann mir wieder gut eine Arbeitsteilung der beiden vorstellen. Der eine tobt sich aus und der andere kommt rein, wenn die Werder-Abwehr etwas müde wird.“

Klar ist: Wind ist nach seiner langen Pause wieder auf dem Weg zu alter Stärke – und dürfte im Saisonendspurt eine wichtige Rolle im Wolfsburger Offensivspiel einnehmen.