Jordan Torunarigha
Hamburger SV
Torunarigha und Elfadli liefern sich Duell um Startplatz

Thorben Lorenzen

Beim Hamburger SV ist zum Bundesliga-Restart der Konkurrenzkampf zwischen Jordan Torunarigha und Daniel Elfadli ein Thema. Trainer Merlin Polzin sprach am Donnerstag über das Duell der beiden 28-jährigen Abwehrspieler und betonte dabei ausdrücklich den positiven Effekt für die Mannschaft – ohne eine klare Tendenz für die Startelf erkennen zu lassen.

„Die beiden sind für mich ein Paradebeispiel, was den Konkurrenzkampf angeht“, erklärte Polzin. Entscheidend sei weniger, „ob der eine oder andere spielt“, sondern dass sich beide im Training kontinuierlich fordern und ihre Leistung „auf ein neues Level bringen“. Besonders bei Torunarigha hob der Coach die jüngste Entwicklung hervor: „Wenn man sieht, wie Jordan sich entwickelt hat und in den vergangenen Spielen performt hat, was sein Passspiel und seine Schnelligkeit angeht, dann ist er sehr, sehr wichtig für unser Spiel.“

Gleichzeitig unterstrich Polzin aber auch die Bedeutung von Elfadli, der durch seine Variabilität mehrere Positionen bekleiden kann. „Mit seiner Variabilität bringt er etwas rein, was uns gerade zum Anfang der Saison vielleicht gefehlt hat“, so der HSV-Trainer. „Es ist dann aber nicht immer ganz so einfach gewesen, eine Position zu finden, weil er sowohl im Mittelfeld als auch in der letzten Linie spielen kann.“

Für die Partie gegen den SC Freiburg am Samstag (15:30 Uhr) spricht zwar einiges dafür, dass Torunarigha nach seinem kurzfristigen Ausfall zuletzt wieder in die Startelf rückt – Elfadli ist jedoch weiterhin eine ernsthafte Alternative. „So sprechen einige Sachen für den einen und einige Sachen für den anderen. Wir schauen mal, was besser zu Freiburg und unserem Plan passt“, erklärte Polzin.