Jovan Milošević
SV Werder Bremen
Milošević wartet auf seine Chance

Robin Meise

Jovan Milošević wartet beim SV Werder Bremen noch auf den Durchbruch. Der 20-jährige Stürmer kam im Winter auf Leihbasis vom VfB Stuttgart an die Weser, nachdem er zuvor bereits für Partizan Belgrad auf Torejagd gegangen war. In Bremen blieb seine Einsatzzeit bislang jedoch überschaubar.

Cheftrainer Daniel Thioune ordnete die Situation vor dem Bundesliga-Duell mit dem FC St. Pauli (Sonntag, 17:30 Uhr) ein. „Es war der Gesamtsituation geschuldet. Wir haben uns vor 14 Tagen für Keke Topp entschieden als Spitze neben Justin Njinmah. Es gab wenig Spielzeit für Jovan auch letzte Woche, aufgrund der Wechsel, die ich vornehmen musste“, erklärte der Coach am Freitag auf der Pressekonferenz.

Die schwierige Situation des Angreifers sei dabei kein Geheimnis. „Er ist unzufrieden, hat für Partizan Belgrad in der Hinrunde viele Tore geschossen“, so Thioune. Ein klärendes Gespräch habe es bereits gegeben. Die Botschaft des Trainers ist klar: Die Chance wird kommen – aber sie muss sich der Spieler auch erarbeiten. „Er wird seine Spielzeit und seine Momente bekommen. Es liegt an den Spielern, mir zu zeigen, dass ich zwei Wochen vorher keine gute Entscheidung getroffen habe.“

Thioune betonte zudem, dass Milošević nicht weit entfernt sei. „Er kann sich sicher sein, dass er seine Minuten sammeln wird, weil ich um seine Qualität weiß.“ Entscheidend sei jedoch, dass die Spielsituation passt und seine Stärken gefragt sind.

Für Milošević bedeutet das: Geduld bewahren, im Training Argumente sammeln – und bereit sein, wenn sich die Tür öffnet.