Jovan Milošević schließt die Lücke in Werder Bremens Sturmzentrum. Der junge Serbe wechselt auf Leihbasis bis zum Saisonende an die Weser. Zuvor verlängerte sein Stammverein VfB Stuttgart den Vertrag um zwei weitere Jahre bis 2029.
Laut dem Portal DeichStube zahlen die Bremer eine Leihgebühr zwischen 600.000 und 700.000 Euro und besitzen keine Kaufoption. Die BILD berichtet zudem, dass Werder das volle Gehalt für die Dauer der Leihe übernimmt.
In Bremen war man auf der Suche nach einem durchsetzungsstarken Strafraumstürmer – und ist nun fündig geworden. Bei seiner Leihe in die serbische Heimat (Partizan) legte der Angreifer in der jüngeren Vergangenheit starke Zahlen auf: 24 Torbeteiligungen, darunter 19 Treffer in 30 Pflichtspielen, die seine Offensivgefahr unterstreichen.
Zuletzt war Milošević aufgrund einer Handverletzung nur teilintegriert ins Teamtraining. Ob es für einen Einsatz in der kommenden Englischen Woche gegen Borussia Dortmund reicht, ist daher noch offen.
Die Stimmen zum Transfer
Peter Niemeyer, Werders Leiter Profifußball, erklärt die Entscheidung so: „Wir sind froh, Jovan verpflichtet zu haben. Er ist ein junger, talentierter Stürmer, der bei seiner letzten Leihe bei Partizan Belgrad eine sehr gute Entwicklung genommen hat. Er passt sehr gut in das von uns gesuchte Anforderungsprofil. Wir wollen ihn jetzt so schnell wie möglich in unsere Mannschaft integrieren.“
SVW-Cheftrainer Horst Steffen sagt zu seinem neuen Stürmer: „Jovan ist ein mitspielender Stürmer mit gutem Torabschluss. Er passt sehr gut zur Art und Weise, wie wir Fußball spielen wollen. Obwohl er mit 20 Jahren noch relativ jung ist, hat er zuletzt viel Spielpraxis in der ersten serbischen Liga sammeln können.“
Fabian Wohlgemuth, Vorstand Sport des VfB, sagt: „Wir haben den Vertrag mit Jovan verlängert, weil wir sehr zufrieden mit seiner Entwicklung sind. Besonders das vergangene Jahr in Belgrad verlief sehr vielversprechend und hat gezeigt, dass Jovan auf dem richtigen Weg ist. In Bremen soll und kann er die nächsten Schritte gehen, wir wünschen ihm dafür alles Gute und werden ihn und seine Leistungen weiterhin aufmerksam beobachten.“