Julian Ryerson
Borussia Dortmund
Langfristige Option auf der linken Seite?

Fabian Kirschbaum

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Bei Union Berlin hat Julian Ryerson am vergangenen Mittwochabend beim 1:1 gegen den 1. FSV Mainz 05 den Vorzug gegenüber Ken Reichel bekommen, der dafür gar nicht im Kader stand. Damit spielte der eigentliche Rechtsverteidiger Ryerson, der im Sommer 2018 zu den Eisernen stieß, zum ersten Mal von Beginn an in der Bundesliga auf der linken Abwehrseite.

Zum zweiten Mal insgesamt, nachdem er bereits am 27. Spieltag gegen Hertha BSC (0:4-Klatsche) in der zweiten Halbzeit für Reichel in die Partie kam. Könnte es den Rechtsfuß nun also vermehrt auf die linke Seite verschlagen? Cheftrainer Urs Fischer beordert ihn auf jeden Fall auch im Training auf die für ihn ungewohnte Seite. Das ließ der Schweizer auf der Medienrunde nach dem Mainz-Spiel anklingen.

"Ich bewerte sie als gut. Es war nicht ganz einfach auf der falschen Seite. Er hat das aber auch schon immer wieder im Training geübt. Entsprechend habe ich mich dafür entschieden", so Fischer auf die Nachfrage, wie er die Leistung des Norwegers links hinten bewerte und wie er zu dieser Entscheidung kam.

Der unumstrittene Platzhirsch auf dieser Position ist bisher in dieser Spielzeit Christopher Lenz gewesen, der nun jedoch angeschlagen zwei Partien in Folge verpasste.