Julian Weigl
Borussia Mönchengladbach
Weigl lässt Verletzung konservativ behandeln

Kristian Dordevic

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Gerade von einer Gelbsperre zurückgekehrt, fällt Julian Weigl schon wieder aus. Diesmal aufgrund einer Syndesmoseverletzung und für ungleich längere Zeit. Mit welcher Ausfalldauer zu rechnen ist, erörterte jetzt die Bild.

Demzufolge ist geplant, Weigl konservativ zu behandeln, also ohne Operation. Das erfordere eine totale Ruhigstellung des Fußes und nehme mindestens sechs, wenn nicht gar acht Wochen in Anspruch, so das Blatt.

So oder so, frühestens irgendwann im April ist wieder mit dem defensiven Mittelfeldspieler zu rechnen. Weigl war bis hierhin klare Stammkraft von Fohlen-Coach Daniel Farke, weshalb sich manch Spieler aus der zweiten Reihe für die nächste Zeit womöglich Hoffnung auf mehr Einsatzzeit machen darf.


Thuram drängt zurück in die Startelf

Zunächst mal dürfte es aber ein anderer Stammspieler sein, der in die erste Elf zurückkehrt: Marcus Thuram war beim 3:2 gegen den FC Bayern München nach muskulären Problemen nur von der Bank gekommen, ebenso wie Weigl (nach Krankheitspause), der sich anschließend die Verletzung zuzog.

Am kommenden Freitag in Mainz ist wieder mit Thuram in der Sturmspitze zu rechnen, sodass Alassane Pléa zurück auf die linke Seite, Lars Stindl auf die Zehn und Christoph Kramer auf die zweite Sechserposition neben Manu Koné rücken könnte. Leidtragender wäre dann Hannes Wolf, der gegen die Bayern zum zweiten Mal in Folge von Beginn an auflief.

Mit den Hufen scharrt unterdessen sicherlich Florian Neuhaus. Er wäre sowohl ein Kandidat für die Doppelsechs als auch für den Zehnerposten, je nach Bedarf. Aber: Starken Bedarf hatte Farke zuletzt nicht mehr für Neuhaus. Nach Rückkehr von einer langwierigen Kreuzbandverletzung wartet der Mittelfeldakteur noch auf sein Startelfcomeback in einem Gladbacher Pflichtspiel. Im neuen Jahr wurde er in fünf von sechs Bundesligaspielen lediglich eingewechselt.