Justin Njinmah hat in den vergangenen Wochen einen sichtbaren Sprung nach vorne gemacht. Der Angreifer von Werder Bremen stand zuletzt mehrfach in der Startelf und zahlte das Vertrauen unter anderem mit seinem Treffer gegen Eintracht Frankfurt zurück. Dennoch sieht Cheftrainer Horst Steffen beim 25-Jährigen noch Luft nach oben.
Auf der Pressekonferenz stellte Steffen klar, dass Njinmah sich seine Chancen durch konstante Leistungen erarbeitet habe. „Er ist beharrlich geblieben, hat seine Leistung immer wieder angeboten und war zuletzt sehr torgefährlich“, lobte der Coach. Besonders positiv sei, dass sich Njinmah seine Abschlüsse im Zusammenspiel mit der Mannschaft erarbeite – ein Zeichen für seine Entwicklung.
Gleichzeitig formulierte Steffen aber auch einen klaren Auftrag an den Offensivmann. „Ich habe den Wunsch, am liebsten noch mehr Jubelposen von ihm zu sehen zu bekommen“, sagte der Werder-Trainer mit Blick auf ausgelassene Möglichkeiten. Grundsätzlich überwiegt jedoch die Zufriedenheit: Mit Leistung und Entwicklung Njinmahs sei er „sehr einverstanden“.
Für den Konkurrenzkampf in der Offensive bedeutet das: Njinmah hat sich mit seinen Auftritten klar empfohlen, muss seine Chancen aber konsequenter nutzen, um sich dauerhaft festzuspielen.