Das Fehlen von Karim Coulibaly im zweiten U21-Länderspiel der deutschen Nationalmannschaft gegen Griechenland (2:0) sorgte zunächst für leichte Verwunderung. Nachdem der 18-jährige Innenverteidiger des SV Werder Bremen beim 3:0 gegen Nordirland noch eingewechselt worden war, stand er im darauffolgenden Spiel nicht im Kader.
Wie BILD berichtet, war die Maßnahme jedoch im Vorfeld zwischen dem DFB und Werder abgestimmt. Hintergrund ist die behutsame Belastungssteuerung nach seiner rund vierwöchigen Muskelverletzung im Oberschenkel. Vor der Abstellung hatte Coulibaly lediglich 30 Minuten Spielpraxis gegen den VfL Wolfsburg gesammelt.
Die Länderspielpause hat das Innenverteidiger-Talent damit ohne Rückschlag überstanden. Ziel der Maßnahme war es, die Belastung kontrolliert zu steuern, damit Coulibaly Trainer Daniel Thioune im Saisonendspurt voll zur Verfügung steht.