Kauã Santos hat die Aussicht auf ein Comeback noch in der laufenden Bundesliga-Saison – zumindest auf der Ersatzbank von Eintracht Frankfurt. Wie aus einem Bericht von Absolut Eintracht hervorgeht, möchte Chefcoach Albert Riera den Torhüter als Notfalloption dabeihaben.
Santos stand der SGE in den vergangenen zwei Monaten wegen einer Knieverletzung (Innenbandanriss) nicht zur Verfügung. Ursprünglich war der Plan beim 23-Jährigen auf ein Comeback in der kommenden Spielzeit ausgelegt. Hintergrund für das jetzige leichte Umdenken ist ein weiterer Ausfall im Torwartbereich.
Routinier Jens Grahl fällt mit einer Oberschenkelverletzung aus. Zuletzt war der 19-jährige Amil Šiljević als Ersatzmann dabei. Wie schnell noch mehr passieren kann, zeigte sich in dieser Trainingswoche, die ohne Michael Zetterer begann, der krankheitsbedingt aussetzte. Der aktuelle Stammkeeper soll am Samstag gegen den HSV aber spielen können.
Ähnliche Situation bei RB Leipzig
Dennoch soll die aktuelle Konstellation mit dem Youngster als möglichem Zetterer-Vertreter Riera etwas Bauchschmerzen bereiten – gerade in einer Situation, in der die Eintracht noch ums internationale Geschäft kämpfen muss.
Nach Informationen von Absolut Eintracht will Frankfurts Trainer deshalb Santos für den Fall der Fälle auf der Bank haben. Das könnte schon am Wochenende passieren, denn der Brasilianer absolvierte zuletzt bereits weite Teile des Teamtrainings.
Santos ist dem Bericht zufolge jedoch noch längst nicht so weit, um als ernsthafte Option fürs Rennen um den Platz im Tor infrage zu kommen. Es geht demnach eher darum, allen ein sichereres Gefühl zu vermitteln.
Bei RB Leipzig gab es zuletzt eine ähnliche Situation. Durch den Wegfall eines routinierten Ersatzmannes kehrte die Nummer eins Péter Gulácsi viel früher als geplant in den Kader zurück. Auch der Ungar hatte zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht voll trainiert und war als reine Notlösung mit an Bord.