Kennet Eichhorn
1. Bundesliga
Auch Bayern zieht sich bei Eichhorn zurück

Robin Meise

Der FC Bayern München hat sich aus dem Werben um Kennet Eichhorn verabschiedet. Wie SPORT1 berichtet, nehmen die Münchner Abstand von einer Verpflichtung des 16-jährigen Mittelfeldtalents von Hertha BSC.

Demnach beschäftigten sich die Verantwortlichen zuletzt intensiv mit der Personalie, entschieden sich am Ende jedoch gegen einen Transfer.

Finanzielle und sportliche Zweifel


Ausschlaggebend sollen vor allem die finanziellen Rahmenbedingungen gewesen sein. Bereits zuletzt war über hohe Forderungen im Gesamtpaket berichtet worden.

Neben der Ausstiegsklausel in Höhe von 9 Millionen Euro für Champions-League-Klubs soll zusätzlich ein Handgeld von etwa 10 Millionen Euro im Raum stehen. Diese Summen sollen nicht den Vorstellungen der Bayern-Verantwortlichen entsprechen.

Darüber hinaus soll es intern auch sportliche Zweifel an Eichhorn gegeben haben. Trotz seines großen Potenzials und starker Leistungen im zentralen defensiven Mittelfeld habe man sich letztlich gegen einen Vorstoß entschieden.

Bayern beendet Eichhorn-Pläne


Bemerkenswert: Laut SPORT1 galt Sportvorstand Max Eberl lange als großer Verfechter eines möglichen Transfers. Die finale Entscheidung gegen den Deal soll der 52-Jährige dennoch mitgetragen haben.

Eichhorn war in den vergangenen Monaten mit zahlreichen europäischen Topklubs in Verbindung gebracht worden. Zuvor hatten bereits Berichte die Runde gemacht, wonach sich auch Borussia Dortmund aus finanziellen Gründen aus dem Poker zurückgezogen habe.

Für die Bayern hat der Rückzug zugleich Auswirkungen auf die interne Konkurrenzsituation im zentralen Mittelfeld. Laut SPORT1 dürfen sich insbesondere Tom Bischof und Noel Aseko in der kommenden Saison größere Hoffnungen auf Einsatzzeiten machen.