Kennet Eichhorn weckt europaweit Begehrlichkeiten – und Bayer 04 Leverkusen hat seine Bemühungen offenbar konkretisiert. Laut einem Bericht von Sky kam es in der vergangenen Woche zu einem Treffen zwischen den Bayer-Verantwortlichen Simon Rolfes und Kim Falkenberg sowie der Spielerseite.
Dabei sollen dem 16-jährigen Mittelfeldspieler von Hertha BSC konkrete Perspektiven aufgezeigt worden sein, auch über finanzielle Rahmenbedingungen wurde dem TV-Sender zufolge bereits gesprochen. Leverkusen unterstreiche damit klar seinen Willen, den Youngster im Sommer verpflichten zu wollen. Eine Ausstiegsklausel im Bereich von 12 Millionen Euro soll einen Transfer ermöglichen.
Eichhorn zählt zu den gefragtesten Talenten Europas. Laut dem Portal Transfermarkt wird sein Marktwert aktuell auf 20 Millionen Euro geschätzt. In der laufenden Saison kommt der zentrale Mittelfeldspieler auf 14 Pflichtspiele für die Berliner (ein Tor), kämpft sich derzeit jedoch von einer Syndesmose-Verletzung im Sprunggelenk zurück.
Rückleihe als mögliches Modell
Wie BILD berichtet, könnte ein möglicher Deal jedoch anders verlaufen als bei klassischen Transfers: Dem Boulevardblatt zufolge ist eine direkte Rückleihe nach Berlin denkbar. Eichhorn würde also verpflichtet, aber zunächst bei Hertha BSC bleiben, um sich in vertrauter Umgebung weiterzuentwickeln.
Das Interesse am Mittelfeldspieler ist allerdings enorm. Neben Leverkusen sollen unter anderem der FC Bayern München, Borussia Dortmund, RB Leipzig, Eintracht Frankfurt sowie internationale Schwergewichte wie Real Madrid, der FC Barcelona, Manchester United, Paris Saint-Germain und der Arsenal FC den Spieler beobachten. Auch die Münchner sollen laut Sky bereits Gespräche mit der Eichhorn-Seite geführt haben.
Leverkusen hatte bereits im vergangenen Jahr mit Ibrahim Maza ein Talent aus Berlin verpflichtet – nun könnte mit Eichhorn das nächste folgen. Die Konkurrenz im Werben um den 16-Jährigen ist jedoch groß, die Entscheidung liegt letztlich beim Spieler.