Kevin Wimmer
1. Bundesliga
Einem Wechsel nicht abgeneigt?

Kristian Dordevic

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Er ist der Dauerbrenner beim 1. FC Köln: Kevin Wimmer, seines Zeichens Innenverteidiger im Team der Geißböcke, lief in der laufenden Saison in jeder Partie auf und verpasste keine einzige Spielminute. Mit seinen Leistungen ("kicker"-Note: 3,14) trug er seinen Teil dazu bei, dass der FC die fünftbeste Abwehr des Oberhauses stellt.

Wenig überraschend daher, dass der 22 Jahre alte Österreicher mit Topvereinen der Liga (Schalke 04 und Bayer Leverkusen) in Verbindung gebracht wird. Aus dem Ausland gilt nach wie vor der Premier-League-Klub Tottenham Hotspur als höchst interessierter Kandidat, will den Spieler unbedingt holen – laut "BILD" ein heißes Thema bei den Kölnern.

Dem Blatt zufolge mache sich Wimmer zwar "momentan überhaupt keinen Kopf" über seine Zukunft, aber dennoch heißt es, der Verteidiger sei einem Wechsel alles andere als abgeneigt. Schon vor drei Wochen war auch der "kicker" der Ansicht, dass die Zeichen im Sommer auf Abschied stehen.


Millionenentschädigung für den FC

Die Briten dürften im Fall der Fälle ordentlich zur Kasse gebeten werden. Wimmers Arbeitspapier in der Domstadt läuft noch bis 2019, als mögliche Ablösesumme stehen zehn Millionen Euro im Raum. Geld, das der finanziell klamme Verein durchaus gebrauchen könnte.

So äußerte Manager Jörg Schmadtke nach den jüngsten Ausschreitungen im Rahmen des Derbys gegen Borussia Mönchengladbach beispielsweise seine Sorge darüber, dass ein Geisterspiel dem FC wirtschaftlich enorm schaden würde. Gleichwohl rechne er nicht damit, dass den Klub eine derartige Strafe ereile.