Kiliann Sildillia
SC Freiburg
Streich spricht über Kübler-Er­satz Sildillia

Robin Meise

© imagoimages / Zink

Aufgrund der Gelbsperre von Lukas Kübler ist der SC Freiburg im kommenden Bundesligaspiel gegen Wolfsburg (Samstag, 15:30 Uhr) zu Umbaumaßnahmen in der Abwehr gezwungen. Als Alternative steht Kiliann Sildillia in den Startlöchern, wie Trainer Christian Streich durchblicken ließ.

„Es kann gut sein, dass er gegen Wolfsburg spielt. Ob in der Dreier- oder Viererkette, hängt davon ab, wie wir es taktisch angehen“, so der Fußballlehrer auf der Pressekonferenz vor dem 31. Spieltag.

Zuletzt hatte der 21-Jährige etwas den Anschluss verloren und nur zwei Kurzeinsätze in den vergangenen vier Bundesligaspielen verbucht. „Es fehlt ihm nicht viel, aber er muss noch an einigen Dingen arbeiten. Technisch ist er nicht schlecht und seine Aufmerksamkeit in manchen Spielen ist hervorragend. Dann ist er aber manchmal nicht ganz zu 100 Prozent da.“


Sildillia punktet mit Vielseitigkeit

Auch wenn es für Sildillia bislang noch nicht für den ganz großen Durchbruch in Freiburg gereicht hat, könnte ihm eine rosige Zukunft bevorstehen. Seine Vielseitigkeit spielt ihm dabei natürlich in die Karten, wie Streich festhielt.

„Er kann beide Positionen spielen, Außen- und Innenverteidiger. In den vergangenen Monaten hat er mehr als Rechtsverteidiger gespielt, aber er hat auch Qualitäten innen“, gab der Coach zu Protokoll, der dem französischen U23-Nationalspieler auch eine Reihe weiter vorne Chancen einräumt: „Eigentlich muss er auch als Sechser spielen können. Ich habe ihn dafür im Kopf. Das ist eine Anforderung an ihn und er weiß auch, dass ich das von ihm erwarte.“

Für das Duell mit den Wölfen am Wochenende wird Sildillia zunächst aber in der Abwehr gebraucht …