Konstantinos Mavropanos
1. Bundesliga
Mavropanos gerät ins Visier des VfL Wolfsburg

Kristian Dordevic

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Noch ein Abwehrschrank gefällig? Der VfL Wolfsburg soll auf der Suche nach einem neuen Innenverteidiger auf einen Leistungsträger des VfB Stuttgart gestoßen sein. Wie die Wolfsburger Allgemeine/Aller-Zeitung erfahren hat, haben die Niedersachsen großes Interesse an Konstantinos Mavropanos.

Der Grieche, der mit einer Körpergröße von 1,94 Meter die ohnehin schon hochgewachsenen Wolfsburg-Verteidiger noch mal übertrifft (van de Ven/1,93 m, Bornauw/1,91 m, Lacroix/1,90 m), ist in Stuttgart einer der wenigen Lichtblicke in dieser Saison. Mavropanos fällt mit Mentalität, aber auch mit sportlichen Statistiken auf: zwei Tore, eine Vorlage und dazu in puncto Zweikampfquote (Platz 8), sowie bei geblockten (9.) und abgefangenen (4.) Bällen unter den Topvertretern der Liga.

Sein Vertrag beim VfB läuft bis 2025 und enthält dem Bericht zufolge keine Ausstiegsklausel. Aber: Mavropanos wolle den nächsten Schritt gehen, heißt es. Sollte Stuttgart absteigen, wäre er wohl ohnehin nicht zu halten. Aktuell belegt das Team Tabellenplatz 17.


Mavropanos als Katalysator für Lacroix-Abschied?

Wolfsburg hingegen liegt auf Rang sieben und damit in Schlagdistanz zu den europäischen Plätzen. Je nach Konstellation im weiteren Verlauf des DFB-Pokals reicht am Ende womöglich sogar der siebte Platz. Die internationale Bühne wäre als Argument im Werben um den Abwehrspieler sicherlich hilfreich.

Was die Kosten anbelangt, verweist das Blatt auf Mavropanos‘ Marktwert, den Transfermarkt derzeit mit 15 Millionen Euro beziffert. Ein Betrag, der gegebenenfalls mit dem eigenen Personal gegenfinanziert werden könnte – konkret mit Maxence Lacroix.

Die WAZ/AZ erachtet einen Abgang des Franzosen bei einer Mavropanos-Verpflichtung als folgerichtig. Lacroix, in der Wolfsburger Abwehrhierarchie hinter Bornauw und van de Ven abgerutscht, könnte 15 bis 20 Millionen Euro einbringen.