Kota Takai
Borussia Mönchengladbach
Polanski schützt Takai nach Frankfurt-Feh­ler

Lukas Heyer

Beim 0:3 gegen Eintracht Frankfurt rückte Gladbach-Verteidiger Kota Takai ungewollt in den Fokus. In der Schlussphase misslang dem 21-jährigen Innenverteidiger eine Ballannahme im eigenen Drittel komplett, Ansgar Knauff spritzte dazwischen, zog davon und überwand Moritz Nicolas zum Endstand. Ein individueller Fehler – mit sichtbarer Wirkung.

Cheftrainer Eugen Polanski ordnete die Szene vor dem Bundesliga-Auswärtsspiel beim SC Freiburg (Sonntag, 15:30 Uhr) jedoch nüchtern ein. „Dass ein Fehler, der auch zu einem Tor führt, etwas mit einem Spieler macht, ist ja logisch“, erklärte der Coach. Gleichzeitig betonte er, dass die Gesamtleistung des Japaners nicht untergehen dürfe: „Bis auf diesen Fehler und eine Aktion danach hat Kota ein richtig gutes Spiel gemacht.“

Ein besonderer Umgang wegen des Patzers sei nicht nötig gewesen. „Wir müssen ihn nicht trösten. Die Reaktion danach ist menschlich“, so Polanski. Entscheidend sei vielmehr der Blick nach vorn. Die Trainingswoche sei positiv verlaufen, Takai habe den Rückschlag „sehr gut verkraftet“.

Für das Duell in Freiburg dürfte der Verteidiger somit weiter eine ernsthafte Option bleiben. Polanskis Wunschformel ist klar formuliert: „Gerne wieder so eine Leistung – ohne Fehler.“