Die Zukunft von Leonardo Bittencourt ist geklärt. Nachdem der Vertrag des Mittelfeldspielers beim SV Werder Bremen nicht verlängert worden war und zuletzt mehrere Klubs als mögliche Ziele gehandelt wurden, kehrt der 32-Jährige nun zu seinen Wurzeln zurück: Der FC Energie Cottbus hat die Verpflichtung des Routiniers offiziell bekannt gegeben.
Zuletzt war Bittencourt unter anderem mit dem 1. FC Union Berlin und Bundesliga-Aufsteiger FC Schalke 04 in Verbindung gebracht worden. Statt eines weiteren Engagements im Oberhaus entschied sich der gebürtige Leipziger jedoch für eine Rückkehr in die Lausitz, wo seine Karriere einst begann.
Rückkehr an die alte Wirkungsstätte
Bittencourt durchlief die Jugend des FC Energie Cottbus und debütierte dort bereits als 17-Jähriger in der 2. Bundesliga. 2012 folgte der Wechsel zu Borussia Dortmund, womit eine lange Laufbahn im deutschen Profifußball ihren Anfang nahm.
Über Stationen bei Hannover 96, dem 1. FC Köln, der TSG Hoffenheim und dem SV Werder Bremen sammelte der Sohn von Energie-Legende Franklin Bittencourt die Erfahrung aus 304 Bundesliga-Partien. Dabei gelangen ihm 32 Tore und 36 Vorlagen.
Nun kehrt Bittencourt zu seinem Heimatverein zurück. Wie Energie Cottbus mitteilte, unterschrieb der Offensivspieler einen langfristigen Vertrag. Darüber hinaus ist vorgesehen, dass er dem Verein auch nach dem Ende seiner aktiven Karriere in verantwortungsvoller Funktion erhalten bleibt.