Leonardo Bittencourt darf beim SV Werder Bremen wieder auf mehr Einsatzchancen hoffen. Mit dem Trainerwechsel von Horst Steffen hin zu Daniel Thioune rückt der 32-Jährige wieder stärker in den Fokus, nachdem er zuletzt gar nicht mehr zum Kader stand..
Auf der Pressekonferenz vor dem Bundesliga-Spiel gegen den SC Freiburg (Samstag, 15:30 Uhr) unterstrich Thioune die Bedeutung des Routiniers. Bittencourt sei „fast sieben Jahre in diesem Verein“, habe „in schwierigen Situationen Verantwortung übernommen“ und verfüge über ein sehr gutes Standing. Entscheidend sei für ihn jedoch der aktuelle Eindruck: „Mir geht es um den Ist-Zustand. Leo hat wie alle anderen Vollgas gegeben im Training.“
Zudem machte Daniel Thioune am Donnerstag deutlich, dass Bittencourt für ihn eine besondere Rolle spielt. „Ich kann Ihnen offen sagen, dass Leo zu den drei Spielern gehört, mit denen ich heute gesprochen habe. Wir kennen uns schon einen Tick länger. Deswegen spielt Leo in der Zeit meines Wirkens in unserer Zusammenarbeit immer eine Rolle. Seine Rolle werden wir definieren“, so der Coach.
Grundsätzlich sei Bewegung im Kader möglich. Angesprochen auf personelle Veränderungen erklärte Thioune, die Wahrscheinlichkeit sei „ziemlich hoch“, da er aufgrund der kurzen Zeit „keine gerechten Entscheidungen treffen“ könne. Für Bittencourt bedeutet das: Die Chancen auf Einsätze beim SV Werder Bremen sind wieder deutlich gestiegen.