Die Zeichen verdichten sich, dass sich die Wege von Loïs Openda und RB Leipzig im Sommer endgültig trennen werden. Wie BILD berichtet, greift bald aller Voraussicht nach die im Leihvertrag mit Juventus Turin verankerte Kaufpflicht.
Diese tritt nach Informationen des Blatts in Kraft, sofern der italienische Klub am Saisonende mindestens Rang zehn erreicht – ein Szenario, das aktuell sehr wahrscheinlich ist. Juventus liegt acht Spieltage vor Schluss auf Platz fünf und hat einen deutlichen 15-Punkte-Vorsprung auf Platz elf.
Kaufpflicht trotz durchwachsener Rolle
Bereits im vergangenen Sommer war bekannt, dass der Wechsel des 26-Jährigen nach Italien eine verpflichtende Kaufoption mit leicht zu erreichenden Konditionen beinhaltet. Nun scheint klar: Leipzig kann fest mit einem Verkauf des Stürmers rechnen, der sonst noch Anschlussvertrag bis 2028 hätte.
Sportlich verlief Opendas Zeit bei Juventus bislang allerdings enttäuschend. In 33 Pflichtspielen gelangen ihm lediglich zwei Treffer, in der Serie A kam er häufig nur zu Kurzeinsätzen. Zuletzt stand der Angreifer sogar dreimal in Folge gar nicht mehr auf dem Feld.
Unabhängig von seiner sportlichen Rolle dürfte der Transfer dennoch vollzogen werden. Für RB Leipzig bedeutet das bald Planungssicherheit und wohl auch eine erhebliche Einnahme im Sommer: Rund 40 Millionen Euro sollen den Sachsen winken.