Louis Schaub
1. Bundesliga
Findet Schaub seinen Platz im Zentrum?

Dennis Winterhagen

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Louis Schaub könnte nach einer durchwachsenen Phase beim 1. FC Köln nun seine neue Position im 4-2-3-1-System auf der Zehn gefunden haben. Dort spielte der Österreicher bereits im vergangenen Spiel beim FC Schalke 04 (2:2) und hat für seine Leistung von Cheftrainer Achim Beierlorzer Lob geerntet:

"Ich war mir Louis auf Schalke zufrieden. Er hatte tolle Aktionen", so der 51-Jährige, der insbesondere auch für dessen Arbeit nach hinten positive Wort übrig hatte: "Louis hat es auf dieser Position defensiv gut gemacht."

In der Hinrunde der Aufstiegssaison im letzten Jahr brillierte Schaub noch auf Außen. Mit zwei Toren und neun Assists wusste er Woche für Woche von sich zu überzeugen. In der Rückrunde konnte er allerdings, auch wegen eines Knochenödems, nicht mehr an die Leistung der ersten Saisonhälfte anknüpfen.

"Das habe ich überwunden", sagte der 24-Jährige zu seiner Verletzung. Im Zuge dessen äußert er auch seine Freude darüber, dass er auf Schalke spielen durfte. "Ich war froh, wieder die Chance bekommen zu haben und hoffe, dass ich weiter meine Einsätze bekommen werde." Und das am liebsten wohl weiter im Zentrum, wo "ich mich sehr wohl fühle, dort habe ich mehr Freiheiten als über die Außen."

Dass Beierlorzer also möglicherweise auch in der kommenden Partie gegen den SC Paderborn (Sonntag, 15:30 Uhr) wieder auf die 4-2-3-1-Formation setzt, ist nicht nur dem jüngsten Unentschieden gegen Schalke geschuldet. Auch Schaub könnte dabei in seinen Gedanken eine entscheidende Rolle spielen.