Für Luca Jaquez vom VfB Stuttgart sind es derzeit aufregende WM-Wochen in Amerika. Der 23-jährige Innenverteidiger durfte nach einer Einwechslung gegen Bosnien-Herzegowina im jüngsten Gruppenspiel gegen Kanada sogar von Beginn an auflaufen – auf der für ihn ungewohnten Rechtsverteidiger-Position. Nationaltrainer Murat Yakin setzte voll auf das Tempo des Stuttgarters und lobte im Anschluss: „Luca hat das richtige Spielerprofil dafür. Er ist schnell und zweikampfstark.“
Ob am kommenden Freitagmorgen im Sechzehntelfinale gegen Algerien der nächste Einsatz für die Schweiz dazukommt, ist allerdings offen. Der Defensivakteur des VfB Stuttgart musste wegen muskulärer Probleme im Mannschaftstraining kürzertreten. Am Dienstag in San Diego reichte es für den Rechtsfuß lediglich zu einer individuellen Einheit auf dem Rasen.
Eine finale Entscheidung über die Spielfähigkeit des Schweizers soll kurzfristig gefällt werden. Trotz der aktuellen Blessur blickt Jaquez überglücklich auf das Turnier im Ausland: „Bei der WM dabei zu sein, ist ein Traum, der in Erfüllung gegangen ist. Ich genieße jede einzelne Sekunde davon.“ Sollten sich die Eidgenossen gegen Algerien durchsetzen, würde im Achtelfinale der Sieger der Partie zwischen Kolumbien und Ghana warten.