Luis Díaz
FC Bayern München
FC Bayern erhebt Einspruch gegen Sperre von Díaz

LigaInsider

Der FC Bayern München setzt sich juristisch gegen die drohende Ein-Spiel-Sperre von Luis Díaz zur Wehr. Wie der Verein am Sonntag gegenüber Sky bestätigte, wurde beim DFB-Sportgericht Einspruch gegen das Urteil aus dem Spiel gegen Bayer 04 Leverkusen (1:1) eingelegt. Díaz war in der 84. Minute von Schiedsrichter Christian Dingert wegen einer vermeintlichen Schwalbe mit Gelb-Rot des Feldes verwiesen worden – eine Entscheidung, die Dingert selbst nach Ansicht der TV-Bilder als Fehler einstufte.

„Dass Christian Dingert seinen Fehler eingesteht, ist ehrenwert, aber das alleine hilft uns nicht“, erklärte Bayern-Vorstandschef Jan-Christian Dreesen. Er kritisierte die Häufung fragwürdiger Entscheidungen in den letzten Wochen (u. a. in Hamburg und Dortmund) scharf und forderte den DFB auf, das Niveau der Schiedsrichterleistungen zu verbessern.

Geringe Erfolgsaussichten trotz Fehlgeständnis


Obwohl Dingert einräumte, dass die zweite Gelbe Karte sehr hart war und er sie so nicht mehr geben würde, stehen die Chancen auf eine Annullierung der Sperre schlecht. DFB-Schiedsrichtersprecher Alex Feuerherdt stellte bei Sky klar, dass es sich um eine Tatsachenentscheidung handelt: „Man kann sie falsch finden, aber es ist kein offenkundiger Irrtum wie eine Spielerverwechslung.“

Sollte der Einspruch abgeschmettert werden, fehlt Díaz dem Rekordmeister am kommenden Samstag (21. März) im Heimspiel gegen den 1. FC Union Berlin.