Luka Jović
1. Bundesliga
Im Fokus weiterer Topklubs?

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Am vergangenen Spieltag in der Bundesliga war es wieder mal das Trio bestehend aus Luka Jovic, Sébastien Haller und Ante Rebic, das beim Frankfurter Triumph über Schalke (3:0) in letzter Instanz für die Tore verantwortlich zeichnete. Jeder der Genannten sammelte mindestens einen Scorerpunkt – bei Jovic waren es sogar gleich drei. Der Serbe führt mit neun Treffern nunmehr alleine die Torschützenliste in der Bundesliga an und zieht dem Vernehmen nach zunehmend das Interesse großer Klubs auf sich.

Mit dem FC Bayern München wurde er unlängst schon in Verbindung gebracht. Auch der FC Barcelona soll den Knipser fortan genauer unter die Lupe nehmen:

Nach Informationen von "Mozzart Sport" sei der katalanische Spitzenklub offiziell beim serbischen Verband vorstellig geworden, um seinem Chefscout am vergangenen Wochenende beim Länderspiel gegen Montenegro (2:1) einen Platz im Stadion zu reservieren. Weiter heißt es, der Barca-Entsandte werde Jovics Entwicklung und Auftritte in den kommenden Monaten verfolgen.

In Frankfurt zeigt man sich derweil gelassen, was das kolportierte Interessen an den Leistungsträgern im Team anbelangt. "Unsere Tribüne ist seit Wochen voll mit Scouts der absoluten Topklubs. Sie schicken ihre besten Leute. Ich bleibe da ruhig, das ist ja auch Anerkennung für uns. Wir werden in Europa wieder wahrgenommen", so Sportvorstand Fredi Bobic laut "Bild".

Außerdem wird der FC Liverpool seit einiger Zeit als Interessent für Jovic gehandelt. Wie der englische "Goal"-Korrespondent Neil Jones berichtet, sei das seinen Informationen zufolge jedoch nicht der Fall. Bei den Reds bestehe demnach – mit Rhian Brewster (18), Dominic Solanke (21) und Divock Origi (23) in den eigenen Reihen – kein Bedarf an weiteren jungen Mittelstürmern.

Jovic, der kurz vor Weihnachten seinen 21. Geburtstag feiert, ist bislang noch als Leihgabe von Benfica Lissabon (bis Sommer 2019) für die Eintracht im Einsatz. Vonseiten des Bundesligisten wurde jedoch bereits angekündigt, von der vertraglich eingeräumten Kaufoption Gebrauch zu machen. Wie Sportdirektor Bruno Hübner durchblicken ließ, liegt die festgeschriebene Ablöse unterhalb der teils in den Medien kursierenden Summe von zwölf Millionen Euro.