Luka Jović
1. Bundesliga
Vater: Luka will in Frankfurt bleiben

Max Hendriks

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"Wenn wir die Champions League erreichen, werden sie mich hier nicht los", scherzte Luka Jovic Mitte Dezember, als die Eintracht noch sechs Punkte Rückstand auf Borussia Mönchengladbach hatte. Vor zwei Wochen überholten die Frankfurter dann die Borussia und rückten auf Champions-League-Qualifikationsrang vier. Mittlerweile hat die Eintracht sogar schon vier Punkte Vorsprung auf Platz fünf.

Zudem verdichten sich die Anzeichen, dass der Serbe seine Ankündigung sogar wahrmachen und auf einen Wechsel zu einem Spitzenklub (vorerst) verzichten könnte. Denn Lukas Vater, Milan Jovic, erklärt gegenüber der "Bild", dass selbst der Lockruf aus Barcelona seinen Sohn gegenwärtig nicht schwach werden lässt.

"Luka hat zwar Anfragen. Die aus Barcelona gibt es. Aber er hat kein Interesse. Er weiß nicht, ob er da Fußball spielen kann. Er will mit Eintracht in die Champions League und weiterhin bleiben. Mit den anderen Jugos in der Mannschaft ist er sehr freundschaftlich verbunden", erläutert der Vater des Torjägers.

Und laut dem "kicker" sei Jovic auch bei den Münchner Bayern momentan "aus der Wertung". Beim Rekordmeister sehe man für den 21-Jährigen keinen Platz neben Robert Lewandowski, dessen Vertrag vorzeitig verlängert werden soll.

Somit könnte die Spur Richtung Madrid noch als heißeste bezeichnet werden, wo Ende März in Spanien über ein Treffen des Spielerberaters mit Real Madrid berichtet wurde. Der "Corriere della Sera" brachte zu Wochenbeginn außerdem Inter als geneigten Abnehmer ins Gespräch, sofern in Mailand ein Ersatz für den abwanderungswilligen Mauro Icardi gesucht würde.