Luka Vušković
Hamburger SV
Einblutung bremst Vuško­vić-Rückkehr

Thorben Lorenzen

Beim Hamburger SV wird ein Einsatz von Luka Vušković gegen die TSG Hoffenheim (Samstag, 18:30 Uhr) zunehmend unwahrscheinlich. Der Innenverteidiger war auch zum Wochenstart nicht auf dem Trainingsplatz zu sehen und arbeitet weiter individuell im Trainingszentrum.

Sportdirektor Claus Costa lieferte nun laut einem Bericht des Hamburger Abendblatts in einer Medienrunde die Hintergründe für die anhaltende Pause. „Durch eine Knieprellung kommt es immer auch zu einer Einblutung. Das macht es schwerer, das Knie gezielt wieder anzusteuern“, erklärte der Funktionär und machte damit deutlich, warum sich die Rückkehr verzögert.

Auch zur Rolle von Stammklub Tottenham Hotspur äußerte sich Costa und relativierte die zuletzt aufgekommene Debatte. Das oft genannte „Mitspracherecht“ werde überbewertet. Vielmehr gehe es um eine gemeinsame Einschätzung mehrerer Ärzte, die die Befunde bewerten. Entscheidend seien zudem das Schmerzempfinden und die Belastbarkeit des Spielers selbst, der letztlich mitentscheide, ob ein Einsatz möglich ist.

Mit Blick auf den weiteren Saisonverlauf zeigte sich Costa dennoch zuversichtlich: „Die Chancen sehe ich positiv“, so der Sportdirektor hinsichtlich eines möglichen Comebacks im Saisonendspurt. Für das Duell mit der TSG Hoffenheim dürfte es hingegen eng werden.