Lukáš Hrádecký
Bayer 04 Leverkusen
Verbleib, aber keine Verlänge­rung

DomWaits

© imago images

Die zähen Verhandlungen der letzten Monate im Fall von Torhüter Lukas Hradecky führen zu dem Ergebnis, dass sich unterm Strich nichts ändert. Frankfurts Sportvorstand Fredi Bobic teilte heute im Rahmen eines Pressegesprächs mit, dass der Finne das überarbeitete Angebot – "für unsere Verhältnisse ein Topangebot" – zur Verlängerung seines bis 2018 datierten Vertrags abgelehnt hat.

"Wir werden das Angebot jetzt auch zurückziehen." Es droht damit ein ablösefreier Abgang in einem Jahr. Nichtsdestotrotz denkt die Eintracht zu diesem Zeitpunkt der Saison nicht mehr über einen Transfer nach, wie der Funktionär auf Nachfrage bestätigte: Einen Abschied in dieser Wechselperiode "können wir ausschließen, ja".

Die jetzige Ablehnung vonseiten des Keepers bedeute im Übrigen nicht, dass eine längere Zusammenarbeit endgültig vom Tisch ist. Schließlich könne man sich auch im Laufe des kommenden Jahres möglicherweise noch auf neues Vertragswerk einigen, Hradecky "kann jederzeit wieder einsteigen in die Vertragsverhandlungen".