Lukas Klostermann
RB Leipzig
Orbán fraglich – Klostermann in Lauerstel­lung

Robin Meise

RB Leipzig geht mit personellen Sorgen in das Bundesliga-Spiel bei Eintracht Frankfurt (Samstag, 18:30 Uhr). Mit Willi Orbán und Castello Lukeba stehen gleich zwei Innenverteidiger auf der Kippe.

Während Willi Orbán mit muskulären Problemen im Oberschenkel zu kämpfen hat, droht auch Castello Lukeba aufgrund einer Adduktorenverletzung auszufallen. Damit könnte die Leipziger Defensive vor dem wichtigen Duell spürbar geschwächt werden.

Klostermann rückt in den Fokus


Für den Fall, dass Orbán nicht rechtzeitig fit wird, könnte Lukas Klostermann in die Startelf rücken. Der 29-Jährige spielte zuletzt kaum eine Rolle, ist laut Cheftrainer Ole Werner jedoch wieder voll im Training und eine ernsthafte Option.

„Er ist ein professioneller und erfahrener Spieler, der sicherlich in unseren Überlegungen eine Rolle spielt, für den Fall, dass es bei Willi nicht klappen sollte“, erklärte Werner. Gleichzeitig verwies der Coach auf die starke Konkurrenz: Die eingespielte Abwehrkette habe „ein bisschen die Nase vorne“, weshalb Wechsel auf dieser Position eher selten vorgenommen werden.

Bitshiabu als Lukeba-Ersatz


Auf der linken Innenverteidigerposition dürfte stand jetzt erneut El Chadaille Bitshiabu zum Zug kommen. Der Franzose überzeugte beim Sieg gegen Borussia Mönchengladbach und bietet sich als direkter Ersatz für Lukeba an. „Zuletzt hat Chad (Bitshiabu) dort gespielt, weil einfach ein Linksfuß gefragt war, um die Position eins-zu-eins zu ersetzen.“

Alternative über Seiwald


Eine weitere Option könnte über taktische Anpassungen entstehen. So wäre es denkbar, Benjamin Henrichs im Mittelfeld einzusetzen und dafür Nicolas Seiwald in die Innenverteidigung zurückzuziehen. Diese Variante funktionierte mit Seiwald bereits in der Vergangenheit sehr gut.

Klar ist: Leipzig muss vor dem Frankfurt-Spiel flexibel reagieren – und könnte in der Defensive zu Umstellungen gezwungen sein.