Ole Werner plant keine Änderung auf der Torwartposition. Mit anderen Worten: Der Cheftrainer von RB Leipzig setzt weiterhin auf Maarten Vandevoordt, obwohl Péter Gulácsi, die nominelle Nummer eins, wieder eingreifen könnte.
Der Ungar nimmt nach auskurierter Knieverletzung (Innenbandanriss) inzwischen regulär am Training teil. „Gulácsi hat diese Woche wieder mit der Mannschaft trainiert. Er hat jetzt drei volle Trainingseinheiten nach der Pause gemacht“, berichtete Werner am Donnerstag im Vorgespräch zum Duell mit Union Berlin (Freitag, 20:30 Uhr).
Gulácsi teilt Werners Einschätzung
Hinter seinem Keeper liegt aber eine eineinhalbmonatige Pause, in der Konkurrent Vandevoordt überzeugt hat. Leipzigs Coach will dieses Momentum im Schlussspurt der Saison nicht zunichtemachen. Gulácsi „schätzt es ähnlich ein, dass Maarten einen guten Rhythmus und gute Leistungen gezeigt hat“, gab Werner einen Einblick in die gemeinsamen Gespräche.
Unter den Feldspielern würde er auch „nicht sofort wieder wechseln, wenn es bei den anderen gut läuft“ und der Rückkehrer gerade mal drei Einheiten habe. Das verhalte sich auf der Torwartposition ähnlich. „Pete teilt die Einschätzung. Er ist natürlich ehrgeizig, aber auf der anderen Seite Realist und erfahren genug“, so Werner. „Deshalb ist es so, dass Maarten jetzt erstmal im Tor bleibt.“
Für den Rest der Saison? „Du weißt nie, ob das dann noch mal eine Dynamik annimmt“, sagte der RB-Coach. „Maarten hat sehr gute Leistungen gezeigt, ist in einem super Rhythmus, die Mannschaft und die Kette funktionieren mit ihm, sodass wir mit ihm aktuell ein sehr gutes Gefühl haben.“
Gut möglich also, dass der Belgier für die verbleibenden vier Partien im Tor bleibt, ehe er in der kommenden Saison mutmaßlich als nominelle Nummer eins ins Rennen startet.