Mads Pedersen
FC Augsburg
Pedersen künftig eine Option fürs Mittelfeld

FCB22

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Die angestammte Linksverteidigerposition ist für Mads Pedersen vom FC Augsburg verbaut. Ist Konkurrent Iago fit, spielt dieser auch. Deshalb, und aufgrund einiger Ausfälle, darf sich der 25-Jährige derzeit im zentralen Mittelfeld vor der Abwehrkette beweisen. Möglicherweise auch ein Gedankenspiel für die Zukunft.

Dreimal kam Pedersen nun schon auf der ungewohnten Position zum Einsatz. Am 2. sowie 3. Spieltag wurde er in der Schlussviertelstunde einmal für Niklas Dorsch und einmal Carlos Gruezo eingewechselt. Im Testspiel gegen den 1. FC Heidenheim spielte er gar von Anfang an auf der Zentrumsposition vor einer Fünferkette.

„Gut gemacht“ habe es der Däne in seinen ersten Einsätzen, wie Cheftrainer Markus Weinzierl erklärte. Den Spieler selbst dürfte das Lob freuen, auch wenn er einen Stammplatz naturgemäß lieber hätte. „Ich will einfach spielen. Ich liebe Fußball. Darum ist es egal, ob ich als Außenverteidiger oder in der Mitte aufgestellt werde.“

Im Mittelfeldzentrum bietet sich für Pedersen zudem die Chance, häufiger als Anspielposition für seine Teamkollegen da zu sein. „Ich will immer den Ball haben – und im Mittelfeld habe ich mehr Kontakte als außen“, sieht er Vorteile für sich, wenngleich er auch sagt: „Ich spiele da, wo der Trainer mich hinstellt.“


FC Augsburg mit Personalengpass im Mittelfeld

Aktuell profitiert Pedersen von den vielen Ausfällen auf der Doppelsechs. Tobias Strobl, Arne Maier und Jan Morávek sind allesamt noch angeschlagen, Carlos Gruezo noch mit der Nationalmannschaft weg und für den nächsten Spieltag raus. Erst bei der Rückkehr der genannten Akteure wird sich zeigen, inwieweit sich Pedersen beim Trainer als echte Alternative für die Position anbieten konnte.