Nach dem Test gegen den FC Lugano sprach Lukas Kwasniok über die Situation von Marius Bülter. Der Offensivspieler beendete beim 2:1-Erfolg seine Durststrecke mit einem Treffer und rückte damit erneut in den Fokus.
Kwasniok sprach von einer „aufsteigenden Tendenz“ in den vergangenen Tagen. Bülter habe nach einer Wadenverletzung früh in der Saison seinen Rhythmus verloren. Später folgte eine Magen-Darm-Erkrankung, bei der er in kurzer Zeit deutlich an Gewicht verlor. Auch die Geburt seines Kindes habe den Rhythmus zusätzlich beeinflusst.
Vor diesem Hintergrund misst der Trainer dem Trainingslager eine besondere Bedeutung bei. „Ich glaube, es tut dem Jungen ganz gut, auch mal ins Trainingslager zu fahren. Dann schläfst du wieder durch und fokussierst dich auf den Fußball“, erklärte Kwasniok. Entsprechend zeigte er sich zuversichtlich: „Wir sind guter Dinge, dass er jetzt nachlegen kann.“
Mit Blick auf das kommende Auswärtsspiel beim 1. FC Heidenheim ließ Kwasniok zudem eine gewisse Tendenz erkennen. Die Spieler aus der ersten Halbzeit des Testspiels, zu denen Bülter zählte, seien in seiner Gedankenwelt „ein Stück weiter vorne“ für das Wochenende – allerdings nicht vollumfänglich und nicht auf jeder Position.