Neue Unruhe beim VfL Wolfsburg vor dem entscheidenden Spiel gegen den FC St. Pauli: Torhüter Marius Müller spielt in den Planungen von Trainer Dieter Hecking derzeit keine Rolle mehr. Obwohl der 32-Jährige nach muskulären Problemen bereits seit Mitte April wieder voll im Mannschaftstraining steht, wurde er zuletzt nicht mehr für den Kader berücksichtigt.
Unstimmigkeiten nach Reha-Wunsch
Nach BILD-Informationen soll der Keeper auf Wunsch von Torwarttrainer Pascal Formann vorläufig aussortiert worden sein. Hintergrund ist offenbar ein Vorfall rund um den 32. Spieltag. Müller sollte als Ersatzkeeper eigentlich mit zum Auswärtsspiel nach Freiburg reisen, bat jedoch darum, stattdessen weitere Reha-Einheiten in Wolfsburg zu absolvieren. Dieser Wunsch stieß intern wohl auf großes Unverständnis.
Bei einer Niederlage oder einem Remis droht dem VfL – je nach Ausgang des Heidenheim Parallelspiels – der erste Abstieg der Vereinsgeschichte. Während die zuletzt suspendierten Mohamed Amoura und Kevin Paredes wieder mitwirken dürfen, wird Müller beim Showdown in Hamburg aller Voraussicht nach erneut zusehen müssen.