Matheo Raab hat beim 1:0-Auswärtssieg des 1. FC Union Berlin beim SC Freiburg nicht nur die Null festgehalten, sondern auch bis zum Abpfiff durchgehalten. Der Torhüter verletzte sich in der Nachspielzeit bei einer Aktion im eigenen Strafraum an der rechten Hand.
Trotz sichtbarer Schmerzen spielte der Schlussmann weiter – auch, weil Union bereits alle fünf Wechsel ausgeschöpft hatte und ansonsten ein Feldspieler ins Tor hätte gehen müssen. Raab biss auf die Zähne, zeichnete sich kurz darauf noch mit einer starken Parade aus und brachte den knappen Auswärtssieg schließlich über die Zeit. Auch nach Abpfiff wirkte der Keeper weiterhin sichtlich gezeichnet von der Verletzungs-Szene. Wie gravierend die Beschwerden sind, ist derzeit noch offen.