Matheus Cunha
1. Bundesliga
Labbadia äußert sich zum Star­telfein­satz von Cunha

Jan Klinkenborg

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Etwas überraschend stand Matheus Cunha am Dienstag gegen Hoffenheim (0:3) in der Startelf von Hertha BSC. Leistenprobleme machen dem Brasilianer derzeit zu schaffen, weswegen Trainer Bruno Labbadia noch vor der Partie gesagt hatte, dass Cunha nicht fit für die Anfangsformation sei.

Nach der Begegnung äußerte sich der Übungsleiter zu seiner Entscheidung. Er offenbarte, dass Cunha nicht überredet werden musste, weil er auf diesen Einsatz "gebrannt" habe. Geholfen habe dabei auch der Kurzeinsatz über 30 Minuten am Samstag in Köln (0:0). "Wir haben nicht erwartet, dass er heute das ganze Spiel machen kann. Das hat er gemacht, weil er trotzdem immer wieder eine Torgefahr bringt", so Labbadia.


Labbadia: Cunha ist " momentan verletzungsmäßig so weit okay"

Macht die Leiste also keine Probleme mehr? "Ich denke, dass es momentan verletzungsmäßig so weit okay ist. Das Problem sind natürlich die mangelnden Trainingstage", gab der Coach zu Protokoll. "Er hat schon einige Wochen wirklich ausgesetzt und kaum trainiert."

"Aber er ist ein Spieler, der das kann und von daher muss man sagen, dass er vieles probiert hat", so Labbadia weiter, der auch die Leistung seines Schützlings kommentierte: "Er hat ähnlich wie die gesamte Mannschaft nicht klar und einfach genug gespielt. Das ist aber ein Manko, das sich bei unserer Mannschaft durchzieht, dass wir dann zu schnell unseren Kopf verlieren."

Aber: "Trotzdem waren wir froh, dass er dabei war." Ob Cunha am Wochenende gegen Bremen (Samstag, 18:30 Uhr) direkt wieder von Beginn auflaufen könnte, ging aus dem Pressegespräch hingegen nicht hervor. Noch am Montag hieß es allerdings, dass die Einsätze des Brasilianers gut dosiert werden müssten.