Mathias Rasmussen
FC St. Pauli
St. Pauli holt Rasmussen von Saint-Gil­loi­se

Kristian Dordevic

Der FC St. Pauli hat sich im zentralen Mittelfeld verstärkt und die Verpflichtung von Mathias Rasmussen offiziell bekannt gegeben. Der 28-jährige Norweger wechselt vom belgischen Erstligisten Royale Union Saint-Gilloise ans Millerntor.

Rasmussen ist im Zentrum flexibel einsetzbar und kann sowohl auf der Sechs als auch auf der Acht agieren. In Belgien sammelte er nicht nur Erfahrung in der Jupiler Pro League, sondern auch auf internationaler Bühne: Für Union Saint-Gilloise kam er in der Champions League wie auch in der Europa League zum Einsatz. Zuvor spielte der Mittelfeldakteur in seiner Heimat unter anderem für Brann Bergen.

In der laufenden Saison absolvierte Rasmussen 16 Ligaspiele für Union, erzielte dabei zwei Tore und bereitete einen weiteren Treffer vor. Hinzu kommen fünf Einsätze in der Champions League – ein Profil, das den Verantwortlichen in Hamburg zusagte.

Rasmussen bringt „genau diese Balance“


Sportchef Andreas Bornemann betonte, Rasmussen sei ein „sehr klar strukturierter Mittelfeldspieler“, der durch seine Variabilität „zusätzliche Optionen im Zentrum“ eröffne und zudem internationale Erfahrung mitbringe.

Auch Cheftrainer Alexander Blessin, einst selbst in Saint-Gilles tätig, hob das Spielverständnis des Neuzugangs hervor. Rasmussen treffe unter Druck schnelle Entscheidungen, gebe dem Spiel Ordnung und vereine defensive Zuverlässigkeit mit offensiver Orientierung – „genau diese Balance“, die für das Spiel des FC St. Pauli entscheidend sei.

Der Spieler selbst blickt der neuen Aufgabe mit Vorfreude entgegen. Er freue sich besonders auf die Bundesliga und den intensiven Fußball am Millerntor, erklärte Rasmussen, und habe in den Gesprächen schnell gespürt, „dass dieser Schritt für mich der richtige ist“.