Für Max Rosenfelder war das Europa-League-Spiel gegen Maccabi Tel Aviv (1:0) ein wichtiger Schritt auf dem Weg zurück. Der Innenverteidiger des SC Freiburg stand nach auskurierter Muskelverletzung im Oberschenkel erstmals wieder über die volle Distanz auf dem Platz – ein positives Signal, das jedoch weiterhin mit Vorsicht einzuordnen ist.
Cheftrainer Julian Schuster zeigte sich nach der Partie zwar zufrieden, betonte auf der Pressekonferenz jedoch den fortlaufenden Aufbauprozess. Es sei „sehr erfreulich“, dass Rosenfelder wieder so lange habe spielen können, gleichzeitig passe es „nach wie vor nicht ganz rein“, dass der 22-Jährige bereits wieder 90 Minuten absolviere. Entscheidend sei daher stets, wie hoch die Belastung im Spiel sei und wie der Verteidiger diese verkrafte. Gegen Tel Aviv sei das sehr positiv verlaufen.
Mit Blick auf das anstehende Bundesliga-Spiel gegen den 1. FC Köln (Sonntag, 17:30 Uhr) ließ Schuster offen, wie mit Rosenfelder verfahren wird. Die kommenden Aufgaben müssten genau im Blick behalten werden, zumal noch einige Spiele anstehen. „Das ist nach wie vor ein gewisser Aufbau, da müssen wir auch wieder auf Sonntag schauen“, so Schuster, der klarstellte: „Wir brauchen jeden einzelnen.“