Maximilian Arnold spielt beim VfL Wolfsburg aktuell nicht mehr automatisch die Hauptrolle. Beim torlosen Remis gegen Borussia Mönchengladbach blieb der 31-jährige Mittelfeldspieler über die komplette Spielzeit auf der Bank – trotz der Hoffnung auf einen späten Einsatz des Routiniers. Cheftrainer Dieter Hecking erklärte nach der Partie die Hintergründe seiner Entscheidung.
In der Schlussphase habe das Trainerteam bewusst auf personelle Veränderungen im Mittelfeld verzichtet. „Wir waren in der Endphase des Spiels der Meinung, dass wir mit Christian Eriksen und Vini Souza gerade im Zentrum eine gute Ordnung haben, die wir nicht aufbrechen wollten“, sagte Hecking.
Besonders gegen Gladbachs Umschaltmomente sei die Balance im Zentrum ein entscheidender Faktor gewesen. „Ich war grundsätzlich absolut damit zufrieden, was Vini und Christian gespielt haben“, erklärte der Wolfsburg-Coach. Für Arnold bedeutete das letztlich: keine Minuten gegen die Fohlen.
Neue Rolle für den Kapitän
Dass Arnold nach seiner Verletzung zuletzt nicht mehr gesetzt ist, unterstreicht die veränderte Situation beim VfL. Der langjährige Führungsspieler nimmt derzeit eher eine ergänzende Rolle ein und muss sich dem internen Konkurrenzkampf stellen. Seine Erfahrung und Präsenz bleiben für Wolfsburg dennoch wertvoll – auch wenn sich das zuletzt nicht immer in Einsatzzeit widerspiegelte.
Neue Chance gegen Freiburg?
Bereits am kommenden Sonntag (19:30 Uhr) wartet mit dem SC Freiburg die nächste wichtige Aufgabe. Dann wird sich Arnold erneut Hoffnungen auf Einsatzminuten machen.
Im zentralen Mittelfeld dürfte Hecking jedoch zunächst weiter auf das Duo Eriksen/Souza setzen. Im Saisonendspurt könnten sich für Arnold dennoch Chancen auf einen Startelfeinsatz ergeben: Sowohl Eriksen als auch Souza stehen aktuell bei vier Gelben Karten und wären bei der nächsten Verwarnung gesperrt.