Maximilian Beier hat sich beim 2:0-Erfolg in der Champions League gegen Atalanta Bergamo ein besonderes Lob von Niko Kovač verdient. Der 23-Jährige traf nicht nur, sondern überzeugte vor allem mit seiner Arbeit gegen den Ball. „Ich will Maxi hervorheben. Was der Junge gegen den Ball arbeitet, nach vorne läuft und sprintet – das ist wichtig“, betonte der Dortmunder Coach.
Beier verkörpere genau das, was auf diesem Niveau gefordert sei: Intensität in beide Richtungen. „Du kannst auf diesem Niveau nur bestehen, wenn du nach vorne, aber auch nach hinten arbeitest“, stellte Kovač klar. Dass der BVB diesmal ohne Gegentor blieb, sei eine Gemeinschaftsleistung gewesen. „Das fängt vorne an und endet bei Gregor Kobel.“
Auch Serhou Guirassy rückte wieder in den Fokus. Nach einer Phase mit weniger Ertrag zeigte der 29-Jährige nun erneut seine Abschlussqualitäten. „Ein Stürmer muss auch mal durch eine Talsohle gehen“, sagte Kovač. Entscheidend sei, dass man dort wieder herauskomme. Aktuell werde Guirassy von seinen Teamkollegen „richtig gut bedient“ und nutze das.
Trotz der starken Leistungen bleibt Rotation weiterhin ein Thema. Kovač erklärte, dass aktuell zwar ein Kern aus „zehn, elf“ Spielern auflaufe, man aber regelmäßig und frühzeitig rotieren wolle, um allen Akteuren Spielminuten zu geben. Gerade mit Blick auf das Bundesliga-Duell mit RB Leipzig am Samstag wird es darauf ankommen, die Belastung klug zu steuern – denn in den kommenden Wochen wird „jeder Einzelne“ gebraucht.