Vor dem entscheidenden Rückspiel in der Europa League gegen den Celtic FC hat Sebastian Hoeneß ein umfassendes Plädoyer für Maximilian Mittelstädt gehalten und unterstrichen, wie wichtig der Linksverteidiger für den VfB Stuttgart ist.
„Maxis Wert für die Mannschaft ist sehr groß“, sagte Hoeneß. Besonders hob der Trainer hervor, dass Mittelstädt seine Formschwankungen auf einem „sehr hohen Niveau“ ausgleiche und aktuell wieder in Top-Verfassung sei.
Neben seiner taktischen Flexibilität – er kann als Linksverteidiger, Halbverteidiger oder eine Position weiter vorne agieren – glänzte Mittelstädt zuletzt als Problemlöser: „Er hat unser Elfmeterproblem gelöst“, so Hoeneß mit Blick auf die verwandelten Strafstöße der letzten Wochen. Mit seinen sicher verwandelten Strafstößen hat er sich als neuer Elfmeterschütze etabliert und dem Team wichtige Stabilität verliehen.
Mittelstädt im Zusammenspiel mit Hendriks
Gleichzeitig ging der Trainer auf die Konkurrenzsituation mit Ramon Hendriks ein, der im Hinspiel in Glasgow begonnen hatte. Hoeneß stellte klar, dass er die beiden nicht allein als Rivalen sieht, sondern sie aufgrund ihrer unterschiedlichen Profile auch hervorragend gemeinsam auf dem Platz funktionieren können. Während Hendriks eher aus der defensiven Stabilität kommt, bringt Mittelstädt spielgestalterische Elemente ein, die man sonst eher von Mittelfeldspielern kennt.
Aufgrund ihrer starken Charaktere und der hohen Belastung in den Englischen Wochen plant Hoeneß fest damit, beide Akteure im weiteren Saisonverlauf immer wieder gemeinsam einzusetzen, wobei die Belastungssteuerung für beide eine zentrale Rolle spielen wird.