Maximilian Philipp
SC Freiburg
Werder Bremen an fester Phi­lipp-Verpflichtung interessiert

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Maximilian Philipp hat während seiner Leihe vom VfL Wolfsburg zum SV Werder Bremen im Laufe der Rückrunde bislang zwar keine Bäume ausgerissen, eine feste Verpflichtung ist aber dennoch Teil der Überlegungen. Laut Bild steht sogar längst fest, dass Bremen ihn dauerhaft behalten will.

Der Stürmer hat sich gut integriert und stand regelmäßig auf dem Platz – anfangs als Joker, zuletzt dreimal in der Startelf als Füllkrug-Ersatz. Clemens Fritz äußerte sich zur Situation des Leihspielers: „Er hat sich super eingebracht. Wir können uns eine weitere gemeinsame Zukunft vorstellen“, so der Werder-Lizenzbereichsleiter, der zunächst die Bremer Saisonziele im Blick hat. „Wir wollen erst die Klasse sichern und werden dann die Gespräche aufnehmen.“

Das Leihgeschäft mit Philipp, der in Wolfsburg noch bis 2025 gebunden ist, kann in jedem Fall als kluger Schachzug der Verantwortlichen gesehen werden. Das Top-Angriffsduo Niclas Füllkrug (16 Tore) und Marvin Ducksch (12 Tore) weckt Begehrlichkeiten, weshalb mit Philipp ein möglicher Nachfolger im Rahmen der halbjährigen Leihe bereits aufgebaut wurde.


Philipp müsste finanzielle Abstriche machen

Um auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen, müsste Philipp, der in Wolfsburg ein jährliches Gehalt von drei Millionen Euro einstreichen soll, finanzielle Abstriche machen. In Sachen Ablöse dürfte ein Transfer nach Einschätzung der Bild zumindest kein größeres Problem darstellen. Bei den Wolfsburgern hat Philipp sportlich keine Rolle mehr gespielt.

„Dass es schwierig wird, ist klar. Wäre uns Wolfsburg im Winter nicht entgegengekommen, wäre eine Leihe schwierig geworden“, räumte Fritz hinsichtlich des üppigen Gehalts ein. Einen anderen Leihspieler konnte Bremen in der jüngeren Vergangenheit von einem Verbleib überzeugen: Verteidiger Mitchell Weiser, ehemals bei Bayer Leverkusen unter Vertrag, blieb an der Weser.