Bei Werder Bremen kommt Maximilian Wöber (27) weiterhin nicht so richtig in Tritt. Der eigentlich als stabilisierender Faktor für die Defensive eingeplante Österreicher muss aktuell bekanntermaßen schon wieder pausieren und droht, den nächsten Rückschlag in einer bislang äußerst unglücklichen Zeit an der Weser zu erleben.
Dabei hatte Wöber nach langer Zwangspause zuletzt vorsichtig Hoffnung gemacht. Nach seiner schweren Oberschenkelverletzung, die er sich im DFB-Pokal beim Erstrunden-Aus in Bielefeld zugezogen hatte und die ihn monatelang außer Gefecht setzte, kehrte der Leihspieler von Leeds United im letzten Ligaspiel des Jahres zumindest in den Kader zurück. Bei der Winter-Generalprobe gegen den FC St. Pauli durfte der Verteidiger dann erstmals wieder 45 Minuten Spielpraxis sammeln.
Doch kurz vor dem Bundesliga-Restart folgte der nächste Dämpfer: Wöber klagte erneut über muskuläre Probleme und konnte zuletzt nicht trainieren. Ein Einsatz am Samstag im Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim steht damit auf der Kippe. „Bei Max wird es für das Spiel gegen Hoffenheim wegen seiner muskulären Probleme eng. Wie es nach Samstag weitergeht, müssen wir schauen“, erklärte Werder-Profi-Chef Peter Niemeyer laut BILD.
Damit wächst die Sorge, dass der Abwehrmann auch darüber hinaus ausfällt und womöglich sogar den folgenden Spieltag gegen Borussia Dortmund verpasst. Angesichts der langen Ausfallzeiten und der erneuten Probleme wird es bei Werder zunehmend unwahrscheinlicher, dass die vereinbarte Kaufoption für Wöber gezogen wird.