Maximilian Wöber
SV Werder Bremen
Fritz über Wöber-Zu­kunft: „Noch nicht gespro­chen“

Thorben Lorenzen

Die sportliche Zukunft von Maximilian Wöber beim SV Werder Bremen ist weiterhin offen. Geschäftsführer Clemens Fritz hat sich laut einem Bericht der DeichStube zur Situation des Leihspielers vom Leeds United FC geäußert – und dabei sowohl auf die Einsatzchancen im Saisonendspurt als auch auf die Perspektive über den Sommer hinaus geblickt.

Nachdem Wöber in dieser Woche teilweise wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen ist, soll er weiter behutsam aufgebaut werden. Fritz machte deutlich, dass die Belastung beim 28-Jährigen schrittweise gesteigert werden soll. Ziel sei es, dass der Innenverteidiger in dieser Saison noch zum Einsatz kommt. Für die anstehende Partie beim 1. FC Köln (Sonntag, 15:30 Uhr) kommt er jedoch noch nicht infrage.

Kaufoption wohl kein Thema


Wie es über die laufende Spielzeit hinaus weitergeht, ist derweil offen. „Darüber, was im Sommer passiert, haben wir noch nicht gesprochen“, erklärte Fritz und ließ damit die Zukunft des Österreichers bewusst offen.

Grundsätzlich verfügt Werder über eine Kaufoption in Höhe von rund 4 Millionen Euro. Angesichts der langen Verletzungshistorie des Defensivspielers gilt ein fester Transfer zu diesen Konditionen jedoch als eher unwahrscheinlich. Zwar schätzen die Verantwortlichen seine Qualitäten, das Risiko erscheint aktuell aber zu hoch. Denkbar wäre, dass Wöber in freien Verhandlungen zu deutlich günstigeren Konditionen zu haben wäre.

Ob er über die Saison hinaus noch eine Zukunft an der Weser hat, dürfte nicht zuletzt davon abhängen, ob er im Saisonendspurt noch Spielpraxis sammeln und auf sich aufmerksam machen kann.