Maximilian Wöber ist trotz anhaltender Verletzungsprobleme für die kommenden Länderspiele der österreichischen Nationalmannschaft nominiert worden. Der 28-jährige Innenverteidiger des SV Werder Bremen steht im Aufgebot von Teamchef Ralf Rangnick für die Testspiele gegen Ghana (27. März) und Südkorea (31. März).
Allerdings reist Wöber angeschlagen zum Nationalteam. Laut Angaben des Österreichischen Fußball-Bundes plagt den Defensivspieler weiterhin eine Muskelsehnenverletzung in der Wade. Ein Einsatz gilt daher als praktisch ausgeschlossen.
Rangnick erklärte, man habe den Bremer dennoch bewusst berücksichtigt. „Wir haben 28 Spieler nominiert, weil es sowohl bei David Alaba als auch bei Maxi Wöber unwahrscheinlich ist, dass sie zum Einsatz kommen. Ich wollte sie trotzdem gerne dabeihaben und sie wollten auch dabei sein. Wir werden sie in ihrer Reha bestmöglich betreuen“, so der Teamchef.
Rückkehr bei Werder weiter offen
Für den SV Werder Bremen bleibt es weiterhin unklar, ob und wann Wöber in dieser Saison noch einmal vollständig zur Verfügung stehen kann. Der Innenverteidiger hat in dieser Saison bereits mehrere Verletzungsrückschläge verkraften müssen und kam bislang lediglich im ersten Pokalspiel (Mitte August) gegen Arminia Bielefeld zum Einsatz.
Ob Wöber im Saisonendspurt noch einmal für die Bremer auflaufen kann, bleibt derzeit offen. Die Nominierung für das Nationalteam zeigt jedoch, dass der ÖFB den erfahrenen Defensivspieler weiterhin eng begleitet – auch während seiner Reha.