Bei Maximilian Wöber rückt das Comeback näher. Der Innenverteidiger gehörte beim Jahresabschluss des SV Werder Bremen erstmals zum Bundesliga-Kader, blieb beim 0:0 in Augsburg aber noch ohne Einsatz. Nach vier Monaten Verletzungspause steht der 27-Jährige nun wieder voll zur Verfügung.
Intern wird Wöber trotz der langen Pause geschätzt. Werders Leiter Profifußball Peter Niemeyer betont gegenüber der DeichStube: „Er ist jemand, der gerne Führung übernimmt und das auch in der Woche vor Augsburg gezeigt hat.“ Zudem hebt Niemeyer hervor: „Wir freuen uns sehr darüber, dass er uns wieder zur Verfügung steht und uns sowohl mit seiner fußballerischen Qualität als auch als Typ weiterhelfen wird.“
Sportlich ist die Konkurrenz jedoch groß. In der Innenverteidigung haben sich zuletzt Amos Pieper und Karim Coulibaly empfohlen, auf der linken Seite konkurriert Wöber unter anderem mit Marco Friedl und Isaac Schmidt. Wobei Friedl sich selbst innen besser positioniert sieht. Niemeyer verweist in diesem Zusammenhang auf den Konkurrenzkampf: „Mit den Spielern, die zurückkommen, haben wir einen hohen Konkurrenzkampf auf den Außenverteidigerpositionen.“
Gleichzeitig sieht Werder in Wöber einen Spieler mit Wirkung über den Platz hinaus. „Max hat eine gewisse Präsenz in der Kabine“, so Niemeyer. Wöber ist wieder einsatzfähig und intern hoch angesehen, muss sich seine Rolle sportlich aber erst wieder erarbeiten. Kurzeinsätze im Januar erscheinen realistisch. Ein sofortiger Stammplatz ist allerdings fraglich.