Milot Rashica
1. Bundesliga
Gespräche mit Liverpool – was ist mit Leipzig?

Bennet Stark

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Kaum berichtete der Bremer "Weser-Kurier" am Montag von einer Ausstiegsklausel in Höhe von 38 Millionen Euro (für einen Wechsel ins Ausland) im Vertragswerk von Werders talentierten Angreifer Milot Rashica, flammen die Gerüchte geradezu auf.

Nach übereinstimmenden Berichten von "Weser-Kurier" und "Bild" hat der von Jürgen Klopp trainierte FC Liverpool Rashica für den Sommer auf dem Zettel und ihn schon seit Längerem beobachtet. Laut dem Bremer Blatt sollen hier die Gespräche bisher konkreter gewesen sein als bei allen anderen Interessenten.

Die Grün-Weißen hatten schon im letzten Sommer mit den Verantwortlichen in Liverpool zu tun, als man sich um eine Ausleihe von Marko Grujic (letzten Endes vergeblich) bemüht hatte. Zudem verbindet beide Vereine, dass die jeweiligen Cheftrainer Klopp und Florian Kohfeldt bei der gleichen Beraterfirma sind.


Rashica hat viele Optionen für den Sommer

Rashica müsste sich, falls sich ein Liverpool-Wechsel ergeben könnte, allerdings sehr genau überlegen, ob dieser Schritt nicht vielleicht noch zu groß für ihn ist. Falls er zu diesem Entschluss kommt, oder er ohnehin einen Wechsel zu einem anderen Verein präferieren würde, hätte er noch einige Optionen auf dem Tisch liegen.

"Seit Milot vor zwei Jahren seine ersten Tore geschossen hat und in der Bundesliga auf sich aufmerksam gemacht hat, gucken alle Top-Klubs auf seine Entwicklung. Es ist klar, dass so ein Spieler für viele Vereine der vier Top-Ligen in Europa interessant ist", erklärte Berater Altin Lala jetzt gegenüber den "Ruhr Nachrichten".


Auch Leipzig und Southampton an Rashica dran?

Zu diesen Interessenten gehört laut "Weser-Kurier" auch der FC Southampton. In diesem Falle würde der Kosovare ebenfalls nach England wechseln, der finanzstarke Klub aus der Premier League könnte allerdings als Zwischenstation vor dem dann vielleicht folgenden großen Schritt zu einem Top-Klub gesehen werden. Trainiert wird der Verein zurzeit vom ehemaligen Leipziger Trainer Ralph Hasenhüttl.

Aber nicht nur aus England scheint das Interesse groß zu sein, auch in Deutschland ist man sich der Entwicklung des Kosovaren natürlich bewusst. Neben Borussia Dortmund, das am Montag von der "DeichStube" als Kandidat ins Spiel gebracht wurde, soll auch RB Leipzig Rashica auf dem Zettel haben. Dem "Weser-Kurier" zufolge liegen die Leipziger "offenbar recht gut im Rennen" um den flinken Stürmer.


Abgang aus Bremen ist so gut wie sicher

Schon zu einem frühen Zeitpunkt beginnen nun also die Transfer-Gerüchte- und Spekulationen rund um den in dieser Saison vielleicht einzigen Lichtblick des vom Abstieg bedrohten SV Werder Bremen. Klar ist: Ob die Hanseaten nun absteigen oder die Klasse halten, Rashica wird den Klub höchstwahrscheinlich verlassen.

Es stellt sich aktuell nur eine Frage: Bei welchem Verein heuert Rashica an?