Minjae Kim
FC Bayern München
Kompany erklärt über­raschen­den Kim-Verzicht

Robin Meise

Der überraschende Kader-Verzicht von Minjae Kim im Bundesliga-Spiel des FC Bayern München gegen die TSG Hoffenheim (5:1) war eine bewusste Rotationsentscheidung. Cheftrainer Vincent Kompany erklärte die Maßnahme im Anschluss an die Partie.

Kompany verwies dabei auf die aktuelle Spielbelastung. Aufgrund des guten Abschneidens in der Champions League werde der Februar etwas ruhiger, was weniger personelle Anpassungen erforderlich mache. „Jetzt geht es darum, professionell zu sein und unsere Spiele zu gewinnen“, erklärte der Coach. Ab März werde das Programm wieder deutlich intensiver, entsprechend würden dann erneut mehr Spieler gebraucht.

Der Belgier stellte zudem klar, dass der Verzicht keinerlei Signalwirkung habe. Kim habe das vorherige Spiel noch begonnen, eine Streichung aus dem Kader bedeute „nichts“, sondern sei lediglich eine von vielen Entscheidungen, die im Saisonverlauf getroffen werden müssten. „Heute war es Min-Jae. Am Mittwoch werden Sie mich nach jemand anderem fragen“, ordnete Kompany ein. „Aber es ist eine gute Situation, weil alle fit sind.“

Minjae Kim gilt beim Rekordmeister weiterhin als feste Größe in der Rotation. Der 29-Jährige kommt in der laufenden Saison auf 22 Pflichtspieleinsätze und hatte seine Startelfchancen zuletzt regelmäßig genutzt. Auch nach dem Hoffenheim-Spiel machte Kompany deutlich, dass im kommenden Monat wieder jeder Spieler eingebunden werde – Kim eingeschlossen.