Mohamed Amoura
VfL Wolfsburg
Nach Denkzettel: Amoura empfiehlt sich für die Startelf

Robin Meise

Nach seiner kürzlichen Suspendierung hat Mohamed Amoura eine starke Reaktion gezeigt und sich damit wieder in den Fokus gespielt. Der Angreifer, der im zurückliegenden Duell mit Köln nicht zum Kader gehörte, ist auf dem besten Weg zurück in die Startelf.

Hintergrund der Maßnahme waren Unstimmigkeiten im Training. Amoura war bei einer taktischen Einheit der B-Elf zugeteilt worden und verließ nach dem Trainingsspiel offenbar frustriert vorzeitig den Platz, noch bevor die anschließenden Standardübungen beendet waren. Trainer Daniel Bauer reagierte darauf mit einer Suspendierung.

In der laufenden Woche zeigte der 25-Jährige jedoch die gewünschte Antwort. „Die Reaktion war sehr, sehr gut. Mo hat hier seine beste Trainingswoche hingelegt, seit ich hier Cheftrainer bin“, erklärte Bauer am Donnerstag. Amoura habe „am absolut obersten Limit trainiert“ und damit nachhaltig Eindruck hinterlassen.

Viel Gesprächsbedarf hat es laut Bauer nicht gegeben. „Wir haben uns am Montag kurz in den Arm genommen und in die Augen geschaut. Da habe ich das Feuer gesehen und gesehen, dass der Junge Bock hat, das Ding hier umzureißen.“

Nicht zuletzt durch den drohenden Ausfall von Patrick Wimmer (muskuläre Probleme) dürften die Chancen auf die Startelf für Amoura sehr gut aussehen …