Für Muhammed Damar verläuft die Saison bei der TSG Hoffenheim bislang alles andere als zufriedenstellend. Der 21-jährige Offensivspieler kam in den vergangenen Wochen nur noch sporadisch zum Einsatz, nachdem er an den ersten sechs Spieltagen noch regelmäßig berücksichtigt worden war – darunter zweimal in der Startelf.
Seit Ende November steht für Damar lediglich ein Kurzeinsatz zu Buche, als er beim deutlichen 5:1-Erfolg gegen Borussia Mönchengladbach eingewechselt wurde. In der darauffolgenden Woche gegen Bayer 04 Leverkusen musste er hingegen erneut über die komplette Spielzeit auf der Bank Platz nehmen.
Ilzer lobt Einstellung und Geduld
Vor der anstehenden Bundesliga-Partie bei Eintracht Frankfurt (Samstag, 15:30 Uhr) äußerte sich Cheftrainer Christian Ilzer ausführlich zur Situation des Youngsters. Das Duell dürfte für Damar zudem eine besondere Bedeutung haben, da er zwischen 2020 und 2022 in der U17 und U19 der Eintracht ausgebildet wurde.
Ilzer machte deutlich, dass der aktuelle Weg für den Offensivspieler ein schwieriger sei. „Für ihn persönlich ist es natürlich nicht einfach. Auf diesem Weg gibt es Hindernisse und Probleme“, erklärte der Hoffenheimer Coach. Zugleich hob er Damars Umgang mit der Situation hervor und sprach von einem „bewundernswerten“ Ansatz, mit dem der 21-Jährige die Herausforderungen annehme.
Der Trainer sieht in der aktuellen Phase eine wichtige Entwicklungschance. Damar reife nicht nur fußballerisch, sondern auch in seiner Persönlichkeit. Zudem betonte Ilzer die hohe Qualität des Offensivspielers und zeigte sich überzeugt, „dass er in naher Zukunft auf dem Platz zu sehen ist“. Aktuell arbeite er intensiv im Training an sich und biete sich kontinuierlich als Option an.
Für Damar heißt es somit weiterhin, geduldig zu bleiben und seine Möglichkeiten bei Einwechslungen zu nutzen. Ob er ausgerechnet gegen seinen Ex-Verein wieder Minuten sammelt, bleibt abzuwarten.